10. März 2010
Heute klingelt der Wecker schon um 6:30 Uhr. Aus dem Hotelfenster können wir schon die ersten Felsen sehen. Das Wetter hat sich noch nicht verändert. Es ist immer noch recht frisch und hier am Meer auch noch dunstig. Hoffentlich klart es noch etwas auf.094 Vietnam 2010 Halongbucht 1 Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus zum Hafen. Hier ist der Ausgangspunkt um sich mit dem Schiff die berühmte Halongbucht anzusehen. Unser Reiseleiter sagt, dass hier 550 Schiffe vor Anker liegen. Wir sind um 8:00 Uhr am Hotel abgefahren und schon 20 min später sind wir auf dem Schiff. 097 Vietnam 2010 Halongbucht 4Einige kleine Boote sind mit Lebensmitteln beladen und die Händler versuchen den Besatzungen der Touristenschiffe ihre Waren zu verkaufen. Andere haben es auf die Touristen abgesehen und schon legt das erste Boot an unserem an. In ihrem Sortiment haben sie verschiedene Früchte und damit, versuchen sie etwas Geld zu verdienen. Ein Schiff nach dem anderen verlässt den Hafen und alle scheinen das gleiche Ziel zu haben. Wir legen 8:28 Uhr ab und fahren etwas über eine halbe Stunde zur Insel Dau Go. Dort wollen wir und die Grotte des Himmelspalastes Thien Cung Cave ansehen. Es sind schon einige Schiffe vor uns angekommen, aber es sind noch viele freie Anlegestellen vorhanden. 105 Vietnam 2010 Halongbucht 12Über eine steile Treppe gehen wir zum Eingang der Höhle. Sie wurde erst 1993 entdeckt und ist eine der größten Grotten der Halongbucht. Die an der Höhlendecke hängenden Stalaktiten werden durch verschiedenfarbige Scheinwerfer angestrahlt. Ein sehr gut ausgebauter Weg leitet uns durch die Grotte. Leider bekommen wir hier durch unseren Reiseleiter keinerlei Informationen. Das beliebte Ausflugsziel ist gut besucht und man hat noch genügend Freiraum zum Fotografieren und Filmen. Nach etwa 90 min haben wir den Ausgang erreicht. Jetzt sehen wir wie viele Schiffe nach uns angelegt haben. 111 Vietnam 2010 Halongbucht 18In mehreren Reihen liegen die Schiffe am Steg. Ich frage mich, wie die Touristen das Ufer erreicht haben. Am Ausgang gibt es einen Souvenirladen, von welchem man eine sehr schöne Sicht auf die Bucht hat. Nach einigen Minuten hat sich unsere Gruppe gesammelt und wir gehen wieder zum Schiff. Der Besatzung gelingt es erst nach mehreren Versuchen, das Schiff ins freie Wasser zu bekommen. Der frei gewordene Liegeplatz ist sofort hart umkämpft.
Das Wetter scheint sich zu bessern und auch der Dunst verschwindet langsam.116 Vietnam 2010 Halongbucht 23 Unser nächstes Ziel ist eines der schwimmenden Dörfer. In den bunten Hütten aus Holz und Bambus leben alteingesessene Fischerfamilien und hiergebliebene Kriegsflüchtlinge. Sie züchten Fische, Krebse, Langusten und auch Perlen. Dazu sind die schwimmenden Plattformen Unterwasser mit Netzen und Käfigen versehen. Wir legen aber nicht an, sondern fahren langsam an dem Dorf vorüber. Die Besatzung bereitet das Essen vor, denn heute essen wir an Board. Mit langsamer Fahrt geht es an vielen schroffen Kalksteinfelsen vorbei. Sie ragen steil aus dem Wasser empor und sehen sehr massiv aus. Im Inneren mancher Inseln haben sich Seen oder Hohlräume gebildet und der Fels ist löchrig wie ein Schwamm. Seit 1994 zählt die Halongbucht zum Weltkulturerbe der UNESCO. In der Bucht hat man über 3000 Kalksteininseln gezählt. Das Mittagessen war sehr gut. Es wurde auch daran gedacht, dass nicht alle Seafood mögen. Langsam nähern wir uns wieder dem Hafen von Halong. 123 Vietnam 2010 Halongbucht 30Wir haben eine sehr schöne Sicht auf die Stadt und die vielen Schiffe im Hafen. Gegen 12:00 Uhr legen wir an. Mit dem Bus fahren wir zügig zum Flughafen Hanoi. Nur einmal machen wir eine kurze Pause. Hier hat man eine sehr große Halle errichtet und mit allem gefüllt, was Touristen so kaufen. Große Parkplätze und viele Toiletten werden von den Reiseunternehmen gern angefahren und bringen die Kundschaft direkt hierher. Unterwegs verteilt unser Reiseleiter die Unterlagen für die Beurteilung des ersten Abschnittes unserer Rundreise. Mit der Beurteilung seiner Person dürfte er aber nicht so glücklich sein. Die meisten aus unserer Reisegruppe waren mit ihm nicht zufrieden. In Hue erwartet uns ein neuer Reiseleiter, Busfahrer und Helfer. Gegen 16:00 Uhr sind wir am Flughafen. 17:20 Uhr ist der Abflug geplant. Unsere Gruppe ist im Flugzeug gleichmäßig verteilt. Erstmals habe ich nicht das Glück am Fenster zu sitzen. Ob das gut geht? Es gibt aber noch freundliche Mitmenschen und Birgit, aus der Nähe von Potsdam, tauscht mit mir die Plätze. Am Flughafen in Hue regnet es. Unser neuer Reiseleiter Than nimmt uns in Empfang und bringt uns mit dem Bus zum Hotel. Than macht einen viel besseren Eindruck und alle sind froh, dass wir jetzt besser betreut werden. Er gibt uns sogar Empfehlungen, in welches Restaurant wir zum Abendessen gehen können. Der größte Teil unserer Gruppe trifft sich im “ La Carambole“. Das Restaurant kann man wirklich nur empfehlen. Eine Spezialität zum Nachtisch sind Crêpes mit Rum flambiert.
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