1. 26.02. – 18.03.2016

Über Bangkok in das Dusit Thani Krabi Beach Resort  

Unser Thailandurlaub beginnt in diesem Jahr wieder in Bangkok. Mit einem Airbus 380 der Thai Airways fliegen wir 13:45 Uhr nonstop von Frankfurt in die thailändische Hauptstadt. Pünktlich zum Frühstück sind wir Hotel. Wir haben uns diesmal für das Centara Watergate Pavillon Hotel Bangkok entschieden.

Lumpini Park

im Lumpini Park Bangkok

Das Zimmer ist erst in einigen Stunden bezugsfertig und so machen wir einen Ausflug in den Lumpini Park. Er befindet sich etwa1,5km vom Hotel entfernt. Die kurze Strecke gehen wir zu Fuß und am frühen Morgen ist es noch nicht ganz so heiß. Die Garküchen haben längst geöffnet so das wir uns gleich mit frischem Obst versorgen können.

Waran im Lumpini Park

Warane sind hier zahlreich

Mango, Papaya und Ananas gibt es geschält für wenig Geld am Straßenrand. Der gepflegte Park ist schnell erreicht. Auch am Vormittag ist die Anlage schon sehr gut besucht. Viele Arten der Tier- und Pflanzenwelt haben sich hier angesiedelt. Wer Bangkok besucht, sollte sich auch Zeit nehmen und sich diesen Park ansehen.

Am Nachmittag des ersten Tages sehen wir uns in der näheren Umgebung des Hotels um. Es liegt etwas abseits der Touristenpfade und so sind die Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Garküchen etwas mehr auf den Bedarf der Einheimischen abgestimmt.

Zum Sonnenuntergang wollen wir wieder auf den Bayoke Tower II. Der Blick von dem ehemaligen höchsten Hotel der Welt ist phänomenal. Dort waren wir schon 2007 einmal.

Bayoke Tower II

das Centara Hotel ist unten rechts

Garküche

hier soll es die beste Nudelsuppe in Bangkok geben

Damals drehte sich noch die Plattform. Sonst hat sich hier nicht viel verändert. Nach wie vor gibt es einen Gutschein für ein Getränk an der Bar. Hier findet man immer noch einen freien Platz, während die Restaurants ausgebucht bzw. reserviert sind.
Wir haben in diesem Jahr 2 Touren mit Green Mango gebucht. Da es nicht unser erster Besuch in Bangkok ist, können wir auf Tempel und Paläste verzichten. Als Erstes unternehmen wir die „Bangkok-Tour für Entdecker“ und einen Tag später die „Chinatown-Tour bei Tag und Nacht“. Für zwei Personen zahlten wir 240 € im Voraus. Beide Touren sind sehr empfehlenswert, denn man kommt in Regionen, welche man nie auf eigene Faust erkunden würde. Auch kulinarisch haben beide Touren etwas zu bieten. Man kann viele Sachen probieren, für die bisher der Mut gefehlt hat. Schon mal schwarze Eier probiert? Auch die angeblich beste Nudelsuppe von Bangkok kann man verkosten. Von vielen thailändischen Spezialitäten werden die Zutaten erklärt und Informationen über die Zubereitung der Delikatessen machen einen die Entscheidung etwas leichter.
Ein weiteres Highlight ist die Longtailboot Fahrt durch die Khlongs von Thonburi. Die Anzahl der Touristenboote zeigt, dass noch viele andere Guides mit ihren Kunden das gleiche Ziel haben. Darüberhinaus bieten die Fahrten mit Expressboot, Fähre, Tuk Tuk und Motorradtaxi Abwechslung und Erholung zugleich. Ohne Tempelbesuche kommen diese beiden Touren natürlich auch nicht aus. Trotzdem ist die Zusammenstellung der einzelnen Etappen sehr gut abgestimmt.

Garküchen in Chinatown

Garküchen in Chinatown

Bootsmotoren

LKW Motoren für die Boote

Über die Chinatown-Tour schreibt der Veranstalter:
„Vom prallen Leben und Treiben in den Marktgassen, religiösen Stätten und Riten, bis hin zu kulinarischen Entdeckungen an den Straßenecken und über den Dächern von Bangkoks Chinatown, diese Green-Mango Führung ist zweifelsohne eine Tour für alle Sinne.“ Treffender kann man sie nicht beschreiben.

Zum großen Teil bewegt man sich auf Wegen und Gassen auf denen man keine Ausländer trifft. Beide Touren kann man auch an einem Tag hintereinander legen. Wir haben bewusst 2 Tage gewählt.

Wer Bangkok besucht und seinen Aufenthalt so geplant hat, dass er am Wochenende dort ist, sollte sich den Chatuchak Wochenmarkt nicht entgehen lassen. Es ist der größte Wochenmarkt der Welt und man kann ihn bequem mit der Skytrain erreichen. 15.000 Stände und 200.000 Besucher in der Woche lassen die Größe nur erahnen. Mit etwas Glück bekommt man in den Eingangsbereichen eine kostenlose Übersichtskarte des Marktes. Wer auf Nummer sicher gehen will, druckt sich den Plan zu Hause aus. Das erleichtert die Orientierung und man irrt nicht planlos herum. Man findet den Plan auf der Webseite des Marktes, welchen ich verlinkt habe. Zeit sollte man genügend einplanen – den gesamten Markt zu durchstreifen schafft man sowieso nicht an einem Tag. Wer von den großen Einkaufstempeln im Zentrum enttäuscht ist, wird hier sicher fündig werden. Markenware sollte man aber bei diesen Preisen nicht erwarten.

Blick aus dem Hotelzimmer

Blick aus dem Hotelzimmer

Am Nachmittag des 3.3. 2016 fliegen wir nach Krabi weiter. Das Sheraton Krabi Beach Resort hat den Besitzer gewechselt und nennt sich nun Dusit Thani Krabi Beach Resort. Hier waren wir schon 2013. Die Zimmerkategorie ist wieder die Gleiche, nur haben wir diesmal auf die Vorteile der Klubzugehörigkeit verzichtet.
Am Begrüßungsabend war auch wieder der deutsche Hotelmanager zugegen. Jede noch so kleine Kritik wird analysiert und die Fehler werden abgestellt. Die Gäste sind zufrieden und den ewigen Nörglern wird die Grundlage entzogen.

Sonnenuntergang am Strand von Ao Nang

Sonnenuntergang am Strand von Ao Nang

Hippiebar

Lante Oi Restaurant

Ao Nang hat sich nicht viel verändert. Das Angebot der Geschäfte ähnelt sich doch sehr und ist zu stark auf den Tourismus abgestimmt. Hotels gibt es in Ao Nang genug, aber dort ist es viel zu hektisch. Unter einem Strand stell ich mir auch etwas Anderes vor. Mit dem Shuttlebus ist man schnell dort und auch wieder zurück im Hotel. In diesem Jahr besteht im Hotel die Möglichkeit, Fahrräder auszuleihen. Das Wetter meinte es aber so gut mit uns, dass wir keinen Sinn gesehen haben, bei diesen Temperaturen eine Fahrradtour zu unternehmen. Eine schöne und weite Wanderung vom Hotel aus Richtung Norden unternommen. Am Lante Oi Restaurant biegen wir aber in diesem Jahr rechts ab. Als Restaurant würde ich die Location jedoch nicht bezeichnen. Das Ganze ähnelt doch eher einer Hippiebar. Für Stammgäste gilt hier Selbstbedienung – natürlich auch hinter dem Tresen. Die „Zigaretten“ werden einzeln verkauft. Der Bedarf ist jedenfalls vorhanden. Wir genehmigen uns ein kühles Bier und machen dort noch einmal auf dem Rückweg halt. Diverse Hotels säumen den Weg und am Strand findet man einige Restaurants. Nur selten gibt es einen Zugang zum Wasser oder freien Blick auf die vorgelagerten Inseln.
Wer Ruhe und Erholung sucht, ist hier genau richtig. Das Hotel hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und auf der anderen Straßenseite befinden sich zahlreiche Restaurants und Garküchen. Das war alles in allem wieder ein sehr schöner Urlaub.
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