Nach einer kurzen Nacht müssen wir die Kofferpacken und um 08:00 Uhr beginnt die Fahrt in den Norden Thailands. Von Bangkok über Ayutthaya führt uns heute der Weg nach Korat. Wir werden heute insgesamt etwa 350 km mit dem Bus zurücklegen. Wir verlassen Bangkok nach Norden und sehen schon bald auf der Gegenspur der Schnellstrasse den langen Verkehrstau in Richtung City. Wir sind froh das wir Bangkok verlassen können und das Verkehrschaos nicht mit erleben müssen.
Nach reichlich einer Stunde Fahrt haben wir den ersten Anlaufpunkt erreichtThailand 2007 Wat Phananchoeng Worawihan 1. Wat Phananchoeng Worawihan an der Südseite des Pasak-Flusses ist durch seinen 19m hohen sitzenden Buddha bekannt. Leider wurde die Statue gerade restauriert und wir konnten nur durch ein Gerüst einige unverhüllte Teile sehenThailand 2007 Wat Phananchoeng Worawihan 4. Die Gebäude und die Außenanlagen waren aber in einem sehr gepflegten Zustand. Hier hat man auch die Möglichkeit die begehrten Amulette aus einer riesigen Auswahl zu kaufen. Später auf der Rundreise gibt es diese Möglichkeit nicht mehr. Auch soll das Ausfuhrverbot für Buddhafiguren hier nicht gelten. Am Fluss kann man Fischfutter kaufen und die vielen Fische füttern. Durch die Drängelei werden einige Fische richtig aus dem Wasser gehoben. Diese Futterstelle ist sicher im ganzen Fluss bekannt denn so einen Fischreichtum wird es auch in diesem Fluss nicht geben. Die getrockneten Fische kann man hier natürlich auch gleich kaufenThailand 2007 Wat Phra Si Sanphet 1.
Wir fahren aber nun einige Minuten weiter mit dem Bus zum Wat Phra Si Sanphet. Er war der königliche Tempel bevor die Stadt Ayutthaya 1767 von den Birmesen zerstört wurde. Die 3 Chedis wurden 1956 wieder neu errichtet. Die Anlage wird weniger besucht als die anderen Tempel, welche wir bisher gesehen haben. Hier ist es sehr ruhig und ich kann auch die Frangipani fotografieren welche hier in vielen Farben und großer Stückzahl stehen.
Nur wenige hundert Meter entfernd steht der Wat Phra Mongkol Borpit. Im Mittelpunkt steht auch hier wieder eine große bronzene Statue. Sie ist 9,55m x 12,45m groß und einer der größten in Thailand. Zwischen den beiden Tempel gibt es diverse Stände mit Obst, Gemüse und Getränken aber auch die vielen Andenkenläden dürfen nicht fehlen. Für wenige Baht haben wir hier eine selber bebastelte Heuschrecke im XXL-Format gekauft und 2 geschälte Pommelo mitgenommen. Zum ersten mal habe ich die Pommelo gekostet und war über den leckeren Geschmack sehr überrascht. Bei diesem Klima ist saftiges Obst die beste MahlzeitThailand 2007 Wat Phra Phutthabat 4.
Zu unserem nächsten Ziel sind es noch einige Kilometer. Nach etwa einer Stunde Fahrzeit haben wir den Wat Phra Phutthabat erreicht. Hauptanziehungspunkt ist der Fußabdruck Buddha’s, welche durch die Gläubigen ständig mit Blattgold überzogen wirdThailand 2007 Obstmarkt 2. Dieser Tempel ist auch optisch wieder eine Augenweide und für die Ohren gibt es ein Glockenspiel. Leider haben wir hier nur 20 Minuten Zeit und schon müssen wir weiter. Bis zu unserem heutigen Etappenziel ist es noch ein weiter Weg. An der Strasse gibt es einige Gärtnereien, welche sehr schöne Formgehölze ausgestellt haben. Diese Figuren haben wir in Bangkok öfter gesehen.
Einen Zwischenaufenthalt gibt es an einem großen Obst- und Gemüsemarkt, denn wir hatten für das Mittagessen keine Gelegenheit. Hier bekommen wir einige der exotischen Früchte erklärt uns es wird natürlich auch etwas eingekauft. Nach weiteren 90 Minuten halten wir noch einmal an einem Stausee.
Unser Hotel für die kommende Nacht ist das Royal Princess Korat. Es ist ein typisches Rundreisehotel etwas außerhalb der Stadt. Angeblich kennt unser Reiseleiter den Hotelmanager sehr gut und wir bekommen ein kostenloses Zimmerupgrade in die nächst höhere Kategorie. Die Provinzhauptstadt Korat ist besser unter dem Namen Nakhon Ratchasima bekannt. Auch unser Reiseleiter benutzt nur diesen Namen. Die Zimmerschlüssel sind wieder schnell verteilt und jeder ist bald in seinem Kämmerlein verschwunden. Wir wollen uns noch etwas in der Gegend umsehen und einen Kaffee trinken. An einer Tankstelle in Richtung City finden wir ein gemütliches Kaffee. Auf dem Rückweg nehmen wir noch einige Getränke mit und lassen den Tag ruhig ausklingen.

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