Pünktlich um 10:00 Uhr treffen wir uns mit Sunil an seiner Werkstatt. Der Fahrer des TukTuk ist auch schon da. Sunil wohnt in Balapitiya und wir fahren eine längere Strecke mit dem Dreirad. An einem schönen Strand machen wir eine kurze Pause. Es sind einige Kilometer die Sunil jeden Tag zurücklegen muss und meistens nimmt er sich Sri Lanka 2004 Batikmaler Sunil 12ein TukTuk. Wir fahren zur Begrüßung in sein Haus und lernen die Familie kennen. Hier sieht man das er zu den etwas Wohlhabenderen zählt. Die Räume sind sehr groß und der Fußboden ist komplett gefliest.

Am Vormittag wollen wir noch eine Bootstour auf dem See der tausend Inseln machen und fahren wieder mit dem TukTuk zur Anlegestelle der Sri Lanka 2004 Batikmaler Sunil 07Boote. In Beruwela ist die Fahrt auf dem Bentota sehr schön und hier ist es der Madu Ganga  dessen Uferlandschaft unvergesslich ist. Sehr große Wasserwarane und Flughunde sind zu sehen. Der Urwald sieht sehr dicht aus und nur manchmal sieht man Kinder baden und wird an die Zivilisation erinnert. Es sind einige Boote unterwegs und sogar hier gibt es ein Hotel. Es ist von Land nicht zu erreichen und man ist immer auf ein Boot Sri Lanka 2004 Batikmaler Sunil 09angewiesen.

Auf einer Insel des Sees ist ein buddhistisches Kloster zu besichtigen. Lange Zeit ist hier der „heilige Zahn“ versteckt worden. Die Mönche sind auch auf die Spenden der Urlauber angewiesen und so wird die Insel von vielen Booten angefahren. In einem Buch darf man sich dann eintragen und wir sehen das nicht sehr viele Urlauber etwas Geld hier lassen. Ich vergesse meinen Sonnenhut abzunehmen und werde von einem Mönch, welcher  ca. 12 Jahre alt ist, in sehr gutem deutsch darauf aufmerksam gemacht. Alle Räume sind zur Besichtigung offen und uns beeindruckt die kluge Bauweise der Häuser. Die Dächer stehen in den Höfen weit über und so kann die Sonne nicht in die Räume scheinen außerdem heizen sich die Wände nicht auf.

Mit dem Boot fahren wir weiter und kommen an einer langen Brücke 2004.03.20 - 12_07_52vorbei. Die Konstruktion ist nur so breit das ein TukTuk darauf fahren kann. In größeren Abständen gibt es breite Stellen an denen sich die begegnenden Fahrzeuge ausweichen können. Die Insel ist nur über diese ziemlich neue Brücke mit dem Festland verbunden. Vorher sind die Bewohner nur mit dem Boot unterwegs gewesen.

ückfahrt zu denken denn wir wollen ja Sri Lanka 2004 Batikmaler Sunil 04das Mittagessen nicht verpassen.  Die Tochter von Sunil hat sich eine Pilzzucht aufgebaut und verdient so noch etwas Geld nebenbei. Das Mittagessen war hervorragend – Garnelen in Honig gebacken, Pilze und viele andere leckere Sachen.

Seine SchwesteSri Lanka 2004 Batikmaler Sunil 13r wohnt in einem Nachbarhaus und es gibt hier regelmäßig Familientreffen. Sunil zeigt uns die Hochzeitsbilder seiner Tochter. Sie hat einen Offizier der Armee geheiratet und so wurde das Fest etwas üppiger als üblich. Die Armee beteiligt sich an den Kosten der Trauung, bezahlt die Hochzeitsreise und hat somit Sunil ordentlich finanziell entlastet.

Es wird Zeit wieder nach Beruwela zu fahren. Es ist schon spät und Sunil bleibt gleich zu Hause. Das TukTuk bringt uns zurück ins Hotel. Am Strand verhandeln wir noch über eine Tagesfahrt nach Kandy, welche morgen stattfinden soll.
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