Heute geht es zeitig aus den Betten, denn wir wollen den Sigiriya besteigen. Die Fahrt mit dem Bus dauert etwas länger als erwartet und die Sonne steigt immer höher. Vom Busparkplatz laufen wir durch einen schön angelegten Park. Weil der Felsen für viele Touristen eine Pflichtveranstaltung ist, stehen hier die Bettler und Verkäufer Reihe an Reihe. Von allen Seiten wird man angesprochen und es wird versucht aus Allem Geld zu machen.

Unsere Reisegruppe ist an dem Felsen angekommen und der Aufstieg beginnt. Die Treppenstufen haben es ins sich und die Gruppe fällt schnell weit auseinander. Zu den Wolkenmädchen führt eine Wendeltreppe aus Stahl. Es ist bisher noch nicht gelungen die Wandmalereien dauerhaft zu restaurieren. Das Klima macht alle Bemühungen zu Nichte. Weiter geht es auf das mittlere Plateau und hier ist für die Meisten Endstation. Einige Einheimische haben hier eine Geldquelle aufgetan und verkaufen Getränke an Touristen. Die Preise sind noch abenteuerlicher als der jetzt folgende Aufstieg. Über verrostete Stufen geht es steil hinauf. Sri Lanka 2002 Sigiriya 7Hat man aber das obere Plateau erreicht wird man mit einer sehr guten Rundumsicht belohnt. In einer Zisterne befindet sich immer noch ausreichend Wasser und Sicherheitskräfte halten die Touristen von einem Sprung in das kühle Nass ab. Der Wind weht kräftig und kühlt angenehm auf der Haut. 2 Arbeiter sind mit dem Ausbessern der Mauerreste beschäftigt. Jeder kann hier klettern wie er will und dabei werden Steine gelockert und die Mauern beschädigt. Der Abstieg geht zügig voran solange mir Niemand entgegen kommt. Es kommen mir Leute entgegen die sicher auf einen Schönheitswettbewerb wollen. Mit dem kleine Schwarzen und Absatzschuhen hat man hier einfach nichts verloren. Völlig durchgeschwitzt komme ich wieder auf dem Plateau an.

Nach einiger Zeit ist die Reisegruppe wieder unten und wir drängeln uns durch die Andenkenverkäufern, welche uns bis zum Bus verfolgen.

Wir fahren zum Mittagessen zurück in das Hotel und freuen uns auf die Dusche. Weiter geht die Rundfahrt nach Polonnaruwa. Wir müssen erst an einem Kassenhaus die Eintrittskarten kaufen und dann können wir erst zu den eigentlichen Besichtigungsstätten fahren. Buddhas und Tempel in Mengen, die Reste des Königspalastes und die 4 Buddhastatuen in Gal Vihara sind zu besichtigen. Immer sind freche Affen in der Nähe und fordern unsere Aufmerksamkeit. Wir erfahren viel über die Geschichte des Landes und unser Reiseleiter ist voll in seinem Element.

Zurück im Hotel bringt ein kräftiges Gewitter Abkühlung für die Nacht. Aber wie kommen wir jetzt in das Restaurant zum Abendessen? Wie gerufen bringen Hotelangestellte große Regenschirme zu den entfernten Bungalows. Diesen Service haben wir nicht erwartet.
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