eine Woche im „La Flora Resort & Spa“ Khao Lak

Zum Abschluss haben wir 8 Nächte im „La Flora Resort & Spa“ Khao Lak gebucht. Neben den 125 Zimmern hat das Hotel noch 13 Villen mit unterschiedlicher Lage und Größe. Durch den geringen Preisunterschied in der Nebensaison haben wir uns für eine Gartenvilla entschieden.Thailand 2011 Khao Lak Garden Villa 02
Thailand 2011 Khao Lak Garden Villa 03Wir werden um 12:00 Uhr im Hotel abgeholt. Der Transfer wird mit einem PKW durchgeführt und der Fahrer versucht alle Rekorde zu brechen. Wir sind froh, als die kurvenreiche Straße vor Khao Lak endlich hinter uns liegt. Für die Strecke zwischen den beiden Hotels benötigen wir etwa 11/2 Stunden. Beide Hotels haben 4,5 Sterne, aber die Unterschiede sind teilweise extrem. Wenn im The Surin Bungalows stehen, dann sind es hier wirklich Villen. Unsere Begleitung öffnete die Tür der Villa und der Raum nahm scheinbar kein Ende. Hinter einer Doppeltür begann das überdimensionale Bad. Thailand 2011 Khao Lak Garden Villa 08Ein Blickfang ist die im Boden eingelassene Badewanne – natürlich mit Whirlpool. Links davon befindet sich separate Toilette und rechts die Dusche für kalte Tage. Durch diese Dusche gelangt man auch zur Dusche im Außenbereich – ein Traum. Im Wohnraum nimmt das Bett eine sehr große Fläche ein. Auf einem überdimensionalen Podest befindet sich die große Matratze. In der benachbarten Villa haben auf dem Podest vier Personen geschlafen. Die Einrichtung ist auf dem neuesten technischen Stand und mit Flachbildschirm, Surroundanlage und Radio bleiben keine Wünsche offen. Die Beleuchtung wird mit einer Fernbedienung geregelt und einige Leuchten sind sogar damit dimm bar. An einigen Fenstern befinden sich Jalousien aus Holz. Der Frontbereich lässt sich mit Gardinen und großen Vorhängen vor unerwünschten Blicken schützen. Auch hier sind einige Fenster mit Fliegengaze versehen und man könnte mit offenem Fenster schlafen. Die Klimaanlage ist wesentlich leiser und besser regelbar als jene auf der Insel Phuket. Der erste Eindruck ist überwältigend.

Thailand 2011 Khao Lak Hotelanlage 05Der Strand ist sehr schmal und fällt relativ steil ins Wasser ab. Auch im Ozean steht man schon nach einigen Metern bis zum Hals im Wasser. Dort gibt es auch einen breiten Streifen mit Geröll aus Steinen und Korallen. Die Strömung macht den Untergrund sehr uneben. Dabei ist es egal, ob wir gerade Hoch- oder Niedrigwasser haben. Die Anzahl der Liegen richtet sich nach der Auslastung des Hotels. Alles, was nicht benötigt wird, nimmt nur Platz weg und wird unauffällig in der Nähe des Restaurants aufgestapelt. In den ersten Tagen gab es keine Probleme eine freie Liege zu bekommen. Zum Songkran Fest hatten wir aber kein Glück mehr. Mit Beginn der Osterferien wurden alle Reserven mobilisiert und wir waren froh, dass wir das Hotel nicht im ausgebuchten Zustand erleben mussten.

Thailand 2011 Khao Lak Hotelanlage 04Einen sehr dicken Minuspunkt bekommt das Hotel für das Frühstück. Das Restaurant liegt direkt am Strand und ist auch nicht klimatisiert. Dafür stehen einige Ventilatoren auf dem Fußboden und jeder Gast versucht der Zugluft zu entgehen. In den ersten Tagen hat sich auch das Personal öfter eine Denkpause genommen. Mit zunehmender Auslastung wurde man freundlicher und schneller. Für das schlechte Angebot gibt es sicher andere Ursachen. Auf dem Obstbuffet fanden wir meist nur Früchte, deren Zubereitung wenig Aufwand macht. Auf leckere Mankos haben wir vergebens gewartet. Das konnte das Hotel auf Phuket wesentlich besser. Butter und Marmelade wurden nur im abgepackten Zustand ausgelegt. Die Auswahl verschiedener Brotsorten war eher bescheiden bis nicht vorhanden. Das Angebot an warmen Speisen war ausreichend – mehr nicht.

Thailand 2011 Khao Lak Hotelanlage 13Einen sehr schönen Teil des Hotels haben wir erst durch die fehlenden Liegen am Strand entdeckt. Der Pool in Strandnähe wird reichlich genutzt und es sind fast immer alle Liegen ausgebucht. Ein weiterer Pool befindet sich zwischen zwei Häuserzeilen, ist wesentlich schöner und es gibt reichlich freie Liegen im Schatten. Thailand 2011 Khao Lak Hotelanlage 01Die Pool Access Zimmer haben auf ihrer Terrasse eigenen Liegen und viele Gäste halten sich doch am Strand auf. Hier, im hinteren Teil des Hotels, ist es sehr ruhig und entspannend. Die schön gestaltete Gartenanlage ist auch einen Blick wert. Verschiedene Orchideen wurden an den Palmen aufgebunden und große Flächen der Helikonien stehen in voller Blüte. Hier haben wir uns mehrmals aufgehalten. Der Pool am Strand wird auch durch den Kinderpool (Bild rechts) wesentlich mehr genutzt. Es ist durch einen Steg zweigeteilt. Der rechteckige Teil des Pools geht mit etwas Fantasie bei entsprechender Betrachtungsweise übergangslos in den Ozean über.

Als kleines Extra gibt es für jedes Zimmer einen Gutschein zur Internetnutzung und einen für eine kostenlose Behandlung im Spa. Für die Villen gibt es zwei Internetgutscheine und zwei Gutscheine für eine Thaimassage für jeweils 60 min.. Diese sollte man nicht verfallen lassen. Die Massage ist sehr professionell durchgeführt wurden. Eine rechtzeitige Reservierung ist ratsam, denn durch die vielen neuen Gäste gab es Terminprobleme.

Thailand 2011 Khao Lak Hotelumgebung 13Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es passende Angebote direkt am Strand. Eine fertig geschälte Ananas oder eine Mango gibt es für 100 Baht. Das Angebot umfasst auch gekühlte Getränke, Frühlingsrollen und andere kleine Snacks. Für das Essen am Abend gibt es sehr viele Möglichkeiten. Thailand 2011 Khao Lak Hotelumgebung 06 Auf beiden Seiten des Hotelstrandes kann man sehr gut essen oder man geht in einigen Minuten zu den Restaurants im Ort. In südliche Richtung kommt man bald an eine Fähre. Für 10 Baht kommt man trocken über den Fluss.  Aber egal welches Lokal man wählt, es fällt sofort das sehr niedrige Preisniveau auf. Es gibt keine russischen Speisekarten, sondern oft deutsche. Die Portionen sind hier aber auch etwas kleiner als die auf der Insel Phuket. Auf eine Vorspeise sollte man also nicht verzichten und trotzdem bezahlt man hier noch wesentlich weniger. Eine Spezialität in dieser Region ist das Barrakudasteak. Unser Reiseleiter vor Ort hat uns empfohlen, einmal Barrakuda zu probieren – diese Empfehlung kann man nur weiter geben. Es wurden wieder einmal zur Abendbrotzeit Gewitter angekündigt und wir sind gleich in ein Restaurant gegangen, welches ausreichend überdachte Sitzplätze hat. Hier haben wir auch Deutsche getroffen, welche sich bisher, aus Angst und Unkenntnis, in einem benachbarten Lokal nur von Schnitzel und Bratwurst ernährt hatten.  Bei einem Abendessen wollte meine Frau Krabben bestellen. Es war im zweiten Lokal links vom Hotel. Leider waren an diesem Tag keine Krabben zu haben. Die Chefin versprach unserer aber für den nächsten Abend frische Krabben. Es hat alles wunderbar funktioniert und so sind wir auch öfter hier zum Essen gewesen.
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