eine Woche im Hotel „The Surin“ auf der Insel Phuket
Das Hotel besteht aus 108 Bungalows, von denen 19 zwei Schlafzimmer haben. Thailand 2011 Phuket Hotelanlage The Surin 09Es wurde 1990 gebaut und der Renovierungsbedarf ist sichtbar und in den Häusern auch hörbar. Der Kühlschrank und die Klimaanlage verrichten ihren Dienst sehr gut aber auch sehr laut.
Nach den Osterferien 2011 wird das Hotel bis zur neuen Saison geschlossen. Thailand 2011 Phuket Hotelanlage The Surin 23Offiziell soll der Umbau vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2011 dauern. Während unseres Aufenthaltes wurden aber schon im oberen Bereich die ersten Bungalows umgebaut. Die Baustelle habe ich zufällig gefunden. Von dem Baulärm haben wir nichts mitbekommen. Die Gebäude werden entkernt, die Grundfläche vergrößert und anschließend völlig neu gestaltet. Obwohl die ersten Umbauarbeiten im oberen Bereich stattfinden, sollen die Gebäude unterhalb der Lobby zuerst saniert werden. Nach der Saison 2011/2012 wird das Hotel wieder geschlossen und die Hauptgebäude und der obere Bereich saniert. Ob der dargestellte Umbau für alle Bungalows repräsentativ ist, konnte ich nicht feststellen. Der Fußboden ist jetzt gefliest und sie sichtbare Elektrik ist auf dem neuesten Stand. Dank des aufmerksamen Sicherheitsdienstes durfte ich nicht weiter fotografieren. Einige Fensterscheiben bestehen aus Milchglas, nur die große Fläche ist komplett durchsichtig.

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Die Einrichtung unseres Bungalows ist sehr dunkel gehalten, was sich grundlegend ändern soll. Alle Türen und Fenster sind noch mit Jalousetten versehen und schützen vor der Sonne und unerwünschten Blicken. Drei kleine Fenster sind mit Fliegengaze versehen und sorgen für etwas Frischluft in der Nacht. Zu jedem Gebäude gehört eine kleine Terrasse mit einem Sonnenschirm und zwei Liegen. Durch den dichten Baumbestand ist der Blick auf das Meer eingeschränkt. Die Einrichtung ist zweckmäßig und die Betten sind sehr gut. Der Duschbereich und die Toilette sind getrennt angeordnet. Passend zur alten Technik ist der Röhrenfernseher. Der Zimmerservice ist sehr gut und die Bungalows werden schon am Vormittag gesäubert. Als Vollzahler in der Saison hat das Preis-Leistungs-Verhältnis etwas Schieflage. Weil wir aber jeden Baustein einzeln gebucht, ab 01.04. nur noch die Hälfte für den Bungalow bezahlt und ein kostenloses Upgrade bekommen haben, sind wir mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis zufrieden.

Thailand 2011 Phuket Hotelanlage The Surin 04Das Hotel „The Surin“ hat mit dem Pansea Beach einen fast privaten Strandbereich. Die Bucht wird auf beiden Seiten von Felsvorsprüngen begrenzt. Dadurch wird man an dem Strand keine einheimischen Verkäufer treffen. Einige Angler klettern über die Felsen und nutzen die beliebten Angelplätze. Durch die geringe Auslastung des Hotels gibt es Strandliegen im Überfluss. Zu jeder Tageszeit findet man immer ein schattiges Plätzchen am Pool oder am Strand. Für das leibliche Wohl wird auch gesorgt. Laufend, manchmal schon nervend, werden den Gästen Obst und Getränke angeboten. Einige Aufmerksamkeiten gibt es auch kostenlos. Manchmal ist es ein Obstspieß und manchmal sind es leckere Kekse. Der Strand ist sehr sauber und gepflegt. An der Südseite liegen einige Felsen im Wasser. Der Sand ist sehr fein und hell. Manchmal sind die Jetskifahrer etwas lästig. Sie kommen vom benachbarten Strand und warten hier auf Kundschaft. Der Weg über das Wasser ist für die Einheimischen die einzige Möglichkeit, um an den Strand zu gelangen.

Thailand 2011 Phuket Hotelanlage The Surin 20Die meisten Bungalows stehen auf Säulen und auch die Verbindungswege wurden auf Stelzen errichtet. Ein bestimmtes System, nach dem man sich orientieren kann, habe ich bis zum Schluss nicht gefunden. Den Weg zum Restaurant und der Lobby hat man schnell gelernt, aber einen kurzen Weg zum Strand scheint es nicht zu geben. Den Lageplan des Hotels haben wir fast immer bei uns. Noch verwirrender ist die Wegführung im oberen Bereich des Hotels. Auch wenn hier kein Bungalow bewohnt ist, habe ich mir auch diesen Teil des Hotels einmal angesehen. Hier sind mir vor allem die kaputten Dächer aufgefallen. Ich habe Vögel gesehen, welche sich hier ihr Nistmaterial besorgt haben. Von ganz oben hat man einen schönen Blick nach Osten auf den Ort und nach Westen auf das Meer. Hier befinden sich die Hillside Bungalows mit 2 Schlafzimmern und sehr großer Terrasse. Ganz unauffällig befindet sich der SPA-Bereich zwischen den Bungalows am oberen Hang. Man muss sich aber nicht unbedingt auf den Weg dorthin machen. Eine gute Massage bekommt man auch am Strand.
Thailand 2011 Phuket Hotelanlage The Surin 27Das Frühstück muss man hier wirklich positiv erwähnen. Die Auswahl konnte sich sehen lassen und alles wurde aufgefüllt, bevor es alle war. Vom Toast bis Sushi und von der Marmelade bis zum Spiegelei gab es alles, was sich  die internationalen Gäste unter einem Frühstück vorstellen. Das Personal war freundlich und aufmerksam. Das Restaurant ist nicht klimatisiert, sondern wie eine Säulenhalle zur Meerseite offen. In einer zweiten Halle stehen weitere Plätze zur Verfügung. Bei voller Belegung könnte es schon einmal eng werden. Abends wurde hier auch gekocht und manchmal haben sich auch Gäste für das Dinner im Hotel entschieden.

Thailand 2011 Phuket Hotelanlage The Surin 34Passend zur Sechseckform der beiden Restaurantsäle wurde der Poll des Hotels gebaut. Durch den schönen Strand ist die Größe des Pools ausreichend. Die Liegen wurden nur sehr wenig genutzt. Das Wasser war auch sehr warm und wenig erfrischend. Auch bei Ebbe kann man im Ozean baden gehen. Mit Schnorchelausrüstung kann man im Bereich der Felsen auf Tour gehen. Die Strömung ist aber nicht zu unterschätzen. Anfang April waren die Wellen schon etwas höher und das Meer holte sich einen Teil des Sandes zurück. Die Sicht Unterwasser war zeitweise nicht optimal. In unserer Urlaubswoche in diesem Hotel wurde nur die gelbe Flagge gehisst.

Thailand 2011 Phuket Essen am Strand 02Wer an den Strand zum Essen gehen will, muss erst im Hotel noch einige Meter bergauf laufen. Dann geht es aber kontinuierlich bergab und über eine große Wiese gelangt man zum Strand. Schon nach wenigen Metern ist ein Restaurant neben dem Anderen. An Vielen kann man sich vorher die Speisekarte ansehen. Die Gästezahl gibt Auskunft über die Qualität des Essens. Einen großen Preisunterschied haben wir nicht feststellen können. Für zwei Personen haben wir immer über 800 Baht bezahlt. Hat man sich dann noch einen großen Fisch ausgesucht, sind’s gleich noch einmal 500 Baht mehr. Das Preisniveau in den Gaststätten hat sich sehr stark nach oben bewegt. Die Getränke für unseren Tagesbedarf haben wir uns in einem Minisupermarkt an der Straße zum Hotel besorgt. Hier ist das Sparpotenzial am größten.

2007 waren wir schon einmal in dem Einkaufstempel „Central Festival“ in der Stadt Phuket. In diesem Jahr fahren wir mit dem Taxi dorthin und bezahlen jeweils 700 Baht. Die Fahrt vom Hotel dauert 35 min.. Bei unserem ersten Ausflug haben wir das Taxi noch im Hotel bestellt. Später haben wir die Dienste der Einheimischen in Anspruch genommen. Thailand 2011 Phuket Sonnenuntergang 07Die Preise kann man an einer großen Tafel ablesen und sind nicht mehr verhandelbar. Das „Central Festival“ hat sich sehr verändert. Thailand 2011 Phuket Sonnenuntergang 16Es ist unübersichtlich geworden und die Läden mit Ramschware sind in der Überzahl. Man wollte mir schon das iPhone5 verkaufen, welches erst im September auf den Markt kommt. Nur ein Verkäufer hat zugegeben, dass es Fälschungen sind. Dafür kann man hier sehr preiswert essen. Für einen Einkaufsbummel ist Patong sicher die bessere Wahl. An einem Tag sind wir vormittags noch Patong gefahren, haben den Einkaufsbummel mit einem Besuch im „Simon Cabaret“ verbunden und sind zum Tagesausklang sehr lecker essen gegangen. Als Ausgangspunkt eignet sich die neue Shopping Mall „Jungceylon“ hervorragend. Sie liegt sehr zentral und zieht u. a. mit dem Kaufhaus Robinson und dem Supermarkt Carrefour viele Kunden an. In dem Supermarkt sind wir vom Personal sogar auf Deutsch angesprochen worden. Viele große und kleine Geschäfte runden das Angebot ab.

Durch den freien Blick nach Westen sieht man sehr schöne Sonnenuntergänge. An einem wolkenfreien Abend hatte ich leider keine Kamera dabei.

Für längere Strandspaziergänge ist der Pansea Beach und der Surin Beach nicht geeignet. Unser Reiseleiter vor Ort hat uns den Bang Thao Beach nördlich des Hotels empfohlen. Diesen Spaziergang kann man sich aber sparen. Thailand 2011 Phuket Hotelumgebung 08Der Strand ist sehr ungepflegt und eine Russenhochburg. Neben zahlreichen Strandverkäufern gibt es hier auch Jet Ski und andere Wassersportarten im Angebot. Schöne Strandrestaurants sucht man hier vergebens. Die Hotels reichen bis zum Strand oder deren Ruinen werden von der Natur in Besitz genommen. Für die Thais bleibt sehr wenig Platz. Ob es am anderen Ende des Strandes besser aussieht, entzieht sich unserer Kenntnis. Wir suchen einen Weg zur Straße und folgen den Spuren der Mopeds. In einer Bar ist gerade Happy Hour und wir machen eine Pause. Es gibt auch deutsche Urlauber hier, welche in einer Unterkunft fernab des Strandes preiswert untergekommen sind. Die Bar ist ein willkommenes Trostpflaster.

Für einen erholsamen Urlaub ist das Hotel sehr gut geeignet. Nach dem Umbau wird es sicher einiges teurer werden, aber dafür ist auch alles renoviert. Für das leibliche Wohl wird am Surin Beach gesorgt, oder man isst in einem der Restaurants im Ort. Mit dem Wetter hatten wir viel mehr Glück als die Urlauber in der Vorwoche. Es hatte eine Woche ohne Unterbrechung nur geregnet. Es ist Zeit für unsere letzte Reiseetappe – der Fahrer wartet schon.
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(2005)