Nach dem Frühstück heißt es für uns wieder Koffer packenSingapur 2009 Merlion Park 03Singapur 2009 Merlion Park 06. Wir werden erst 14:00 Uhr abgeholt und geben deshalb unser Gepäck im Hotel zur Aufbewahrung ab. Den Vormittag wollen wir noch für einen Spaziergang nutzen.

Zu Fuß wollen wir über die Anderson Bridge zum Merlion Park laufen. Wir gehen wieder durch den Tunnel, nehmen aber diesmal den Ausgang zur Marina Promenade. Am „Esplanade – Theatres on the Bay“ vorbei gelangt man zur „Esplanade Bridge“. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf das Riesenrad, unser Hotel und die Stadtsilhouette. Das Wahrzeichen Singapurs wurde am 28. Februar 2009 von einem Blitz getroffen und beschädigt. Singapur 2009 Singapurskyline 2Von dem Loch im Kopf ist aber nichts mehr zu sehen. Alle Schäden wurden kurzfristig behoben. Der Merlion ist auch ein beliebtes Fotomotiv und entsprechend laut geht es hier zu. Jeder möchte sich natürlich allein mit dem Fisch mit Löwenkopf fotografieren lassen.

Die Sonne meint es wieder gut mit uns. Nur unter den kleinen Bäumen gibt es etwa Schatten. Singapur 2009 Merlion Park 08Für den Rückweg wählen wir eine andere Route. Unter der Brücke gibt es die Möglichkeit einen Imbiss zu sich zu nehmen und etwas zu trinken. Hier im Schatten lässt es sich aushalten. Wir laufen über die „Anderson Bridge“, dem „Esplanade Park“ und dem „War Memorial Park“ zurück zum Hotel. Im Shoppingcenter „Raffles City“ verbringen wird die restliche Zeit bis zur Abholung. Der Transferservice von Thomas Cook bringt uns zum Flughafen – für uns kostenlos.

Mit SQ946 fliegen wir 16:40 Uhr weiter nach Denpasar. Wir haben Glück und bekommen diesmal unserer gewünschten Plätze. Unterwegs gibt es wie immer einen sehr guten Service und leckeres Essen. Die neuen Flugzeuge der Singapore Airlines haben einen noch größeren Sitzabstand. Bei so viel Platz macht das fliegen noch mehr Spaß. In der Maschine bekommen wir einen Zettel mit Hinweisen über den balinesischen Feiertag am 26. MärzSingapur 2009 Boeing 777. An diesem Tag gibt es von und nach Bali keinen Flugverkehr. Der Flughafen in Denpasar ist geschlossen.

Wir landen pünktlich auf der Insel Bali und ich möchte unser Visum mit der Visakarte bezahlen. Was 2005 noch möglich war, ist jetzt nicht mehr gewünscht. Sicher sind die Kosten ein Grund für die Abneigung, denn die Kartengesellschaft verlangt ja einen Anteil. Bezahlen kann man aber mit Dollar oder Euro in bar. Natürlich bekommt man nur Rp wieder heraus. Die Passkontrolle entwickelt sich wieder zum Geduldsspiel-wir haben wie immer die langsamste Schlange gewählt.

Kaum haben wir unsere Koffer vom Band genommen, bemächtigen sich drei Kofferträger unseres Gepäcks. Die Suche nach einem funktionierenden Geldautomaten war erfolglos, und da wir nicht im Besitz von anderem Kleingeld waren, hatten wir plötzlich wieder das Gepäck für uns allein. In der Ankunftshalle wurden wir schon erwartet. Auf dem Weg zum Bus konnten wir in einem kleinen Lebensmittelgeschäft einkaufen und mit Euro bezahlen. Als Wechselgeld haben wir jetzt die ersten Rp in der Brieftasche.

Unser Reiseleiter für Ubud hat für uns noch weitere Informationen über den morgigen Neujahrstag. Der stille Tag ist für die Balinesen der wichtigste Feiertag im Jahr. Nach dem lauten Spektakel, welches wir gerade mit erleben dürfen, folgt am Neujahrstag absolute Stille. Es darf kein Licht angemacht werden, Niemand darf das Haus verlassen, es wird nichts gegessen und jeder Lärm ist verboten. Damit wollte man die bösen Geister in die Irre führen, denn sie sollten denken das die Insel Bali unbewohnt und für sie nicht attraktiv ist. Für die Urlauber bedeutet es, dass sie das Hotel nicht verlassen dürfen und auch sportliche Betätigungen verboten sind. Natürlich ist der Reiseleiter gleich dabei, uns weitere Ausflüge anzubieten. Als wir ihm erzählen, das wir schon einmal in Bali waren und auch einen deutsch sprechenden Guide haben, lässt er von seinem Vorhaben ab. Er erzählt uns, dass er schon seine Kündigung hat, weil sich die Anzahl der deutschen Touristen fast halbiert hat.

Um 21:00 Uhr sind wir schon im Hotel. Das Zimmer entspricht genau unseren Vorstellungen. Wir haben sogar zwei Balkone. Der Zimmerservice erzählt uns von der wunderschönen Aussicht, welche wir am nächsten Tag zu sehen bekommen. Wir sind gespannt, was uns Morgen erwartet.

Wir wollen noch schnell etwas essen und gehen ins Restaurant „Maya Asiatique“. Der Koch versteht sein Handwerk, auch wenn die Portionen etwas größer sein könnten. Die Rechnung war dafür ausreichend – 520.000 Rp.
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