Heute Bali 2009 Reisterassen 2haben wir den letzten Tag im Monat März und Wayan holt uns um 8:30 Uhr ab. Wir fahren in den Norden der Insel Bali. Nach etwa 2 Stunden Fahrzeit erreichen wir unser erstes Ziel – Reisterrassen. Im Moment sind wir die einzigen Besucher hier und ich möchte diesen glücklichen Umstand für ein paar Panoramen nutzen. Kurz nachdem ich mit dem Fotografieren fertig bin, ist es auch mit der Ruhe hier vorbeiBali 2009 balinesische Reisfelder 15. Das war ein sehr gutes Timing. Über einige Stufen geht es hinunter zu einem kleinen Weg, von dem man auch eine sehr gute Sicht auf die Reisfelder hat. Hier ist man auch etwas näher an den Feldern dran, welche gerade bearbeitet werden. Am Wegesrand stehen einige Kakaobäume und die Vanillepflanzen kann man sich auch ansehen. Einige Reisbauern bearbeiten die abgeernteten Felder mit einem Pflug und auf anderen Flächen werden schon junge Reispflanzen gesetzt. Nur wenige Hundert Meter weiter befinden sich auf der anderen Straßenseite ebenfalls sehr schöne ReisterrassenBali 2009 Aussichtspunkt. Wir fahren weiter immer bergauf und erreichen nach etwa 40 Minuten einen Aussichtspunkt. Von hier oben hat man einen sehr schönen Blick auf die Reisterrassen in der Nähe von Pupuan. An dieser Stelle kann man sich auch mit frischem Obst und Getränken versorgen. Einige Händler nutzen diesen Touristenmagnet und hoffen auf kaufende Kunden.

Unser nächstes Ziel ist der Wasserfall von Munduk. In diesem Jahr wählt Wayan einen anderen Hinweg zu Wasserfall.Bali 2009 Munduk Wasserfall 01 Wir steigen in Munduk aus und lassen unseren Fahrer allein mit dem Auto zum Parkplatz fahren. Der teilweise abenteuerliche Weg führt durch dichten Regenwald immer bergauf, nur manchmal hat man einen sehr schönen Blick in das Tal. Es muss vor Kurzen geregnet haben, denn manchmal kommen noch einige Tropfen aus dem Blätterdach. Der Wasserfall ist schon von weiten zu hören und dann haben wir den Aufstieg endlich geschafft. Wir haben bisher nur Einheimische getroffen, bei den Touristen hat sich dieser Weg noch nicht herumgesprochen. Der Wind treibt immer wieder feine Wassertropfen in unsere Richtung und ich muss öfter die Linsen von Kamera und Camcorder putzenBali 2009 Munduk Wasserfall 03. Aus 30 m Höhe fällt hier das Wasser in die Tiefe. Der dabei entstehende feine Wassernebel wird zusätzlich durch den Wind verteilt. Nicht nur unsere Haare werden mit der Zeit sehr nass und wir treten den Rückweg an. Vorbei an Kaffeebäumen, Baumfarnen und Nelkenbäumen geht es immer bergauf. Dieser Weg ist schon etwas besser ausgebaut aber nicht weniger reizvoll. An dem Kassenhäuschen müssen wir noch den Eintritt bezahlen – 3000 Rupien pro Person. Am Parkplatz angekommen, gibt es erst einmal eine kleine Pausenverpflegung. An dem Verkaufsstand kann man sich dazu auch noch mit gekühlten Getränken versorgen. Von hier oben hat man einen so schönen Blick Richtung Norden. Die tief hängenden Wolken lassen heute jedoch keine gute Fernsicht zu. Es ist schon 13:30 Uhr und wir müssen weiter. Die Straße führt immer weiter bergauf. Kurz vor Asahpanji machen wir wieder Halt. Hier befindet sich ein sehr beliebter Aussichtspunkt, von dem man den Buyan See und den Tamblingan See überblicken kann. Ursprünglich sollte hier unsere Dschungelwanderung beginnen, doch leider habe ich mir in den letzten Tagen einige Blasen gelaufen und wir müssen heute auf das Trekking verzichten. Wir befinden uns etwa auf einer Höhe von 1300 m. Bali 2009 Danau Tamblingan und Danau BuyanImmer wieder versperren dichte Wolken die freie Sicht. Erst nach einiger Zeit ergibt sich ein günstigerer Moment für ein Foto.

Nur wenige Kilometer entfernt liegt der Bratansee mit dem Tempel Pura Ulun Danau. Den Tempel haben wir schon vor vier Jahren auf unserer Rundreise besucht aber damals stand uns nur wenig Zeit zur Verfügung. Hier hat sich sehr viel verändert. Die Parkplätze wurden ausgebaut und die Marktstände mussten an einem anderen Standort aufgebaut werden.Bali 2009 Ulun Danu 01 Bali 2009 Ulun Danu 02Für den Eintritt sind 10.000 Rupien fällig – etwa 70 Cent. Uns fällt sofort der sehr hohe Wasserstand im See auf und auch für Tempelanlage macht keine gepflegtem Eindruck. Der Bildervergleich zeigt, wie sehr es in den letzten Wochen regnet haben muss. Das Wasser steht in diesem Jahr etwa 50 cm höher als im April 2005. Die riesigen Engelstrompeten blühen wieder sehr üppig aber der Rest der Parkanlage macht keinen guten Eindruck. Der See liegt auf einer Höhe von 1200 m und sichert die Bewässerung der meisten Reisfelder im Süden von Bali. Der Tempel Ulun Danu ist der Göttin der Seen und Flüsse „Dewi Danu“ geweiht. Der dreistufige Meruh auf der äußersten Insel ist für Dewi Danu, in dem siebenstufigen wird Shiva und in den elfstufigen Wishnu verehrt.

Gleich in der Nähe befindet sich ein Wochenmarkt. Für das Auto muss Wayan sogar Parkgebühren bezahlen. Hier gibt es alles was Touristen so gebrauchen können. Die Preise sind natürlich entsprechend hoch und erfordern kräftiges Handeln. Wir wollen vor allem Gewürze und Obst kaufen, was es hier ausreichend gibt. Im Verhältnis zu Deutschland sind hier Vanilleschoten sehr preiswert aber das wissen auch die Verkäuferinnen. Deshalb ist auch das erste Angebot unverschämt teuer und sie machen sogar Gewinn, wenn man den Preis auf 10 % drückt. Nur die von uns gesuchten Sandalen aus Reisstroh gibt es hier nicht. Nach Meinung von Wayan haben wir etwas zu viel bezahlt aber helfen wollte er uns auch nicht. Wir wollen zwar auch nicht zu viel bezahlen, aber um die letzte Rupie feilschen macht auch keinen Sinn. Sicher bekommt er aber von den Verkäufern Provision oder andere Vergünstigungen.

Kurz nach 17:00 Uhr sind wir wieder im Hotel angekommen.
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