Heute haben wir uns für einen Tagesausflug entschieden. Mit dem Bus fahren wir in das Schnitzerdorf Akamba und anschließend nach Mombasa.Kenia 2003 Schnitzerdorf 3 Am Strand und in den Souvenirläden haben wir schon viele Schnitzereien gesehen und heute wollen wir uns die Herstellung der Holzfiguren ansehen. Die meisten der am Strand angebotenen Artikel wurden hier gefertigt und im dem angegliederten Verkauf erstanden. Die Strandverkäufer erhalten je nach Menge noch einen Rabatt auf die Ladenpreise. Angefangen vom Zuschnitt der Stä2003.03.12 - 09_13_36mme bis zur letzten Farbgebung ist das Dorf wie eine Fließbandfertigung organisiert. Für alle Figuren gibt es Spezialisten und deshalb sehen sie viele nach maschineller Fertigung aus. Immer wieder werden uns Figuren und Holzstücke unter der Hand angeboten. Obwohl die Verkaufserlöse dem Schnitzerdorf gehören versuchen Einige zusätzlich etwas Geld zu verdienenKenia 2003 Mombasa 7. Es wird sehr viel mit Lasuren und Beize gearbeitet so das man sich nicht wundern muss wenn die Schnitzerei langsam die gesunde Farbe verliert. In den großen Verkaufsräumen ist die Ware sehr gut sortiert. Das riesige Angebot hält für jeden Geschmack etwas bereit. Die Preise sind höher als am Strand aber der Zustand ist hier natürlich wesentlich besser. Eine Giraffe aus Mahagoniholz haben wir aber hier nicht gesehen. Mit dem Bus fahren wir weiter zu der großen Markthalle in Mombasa.

Kenia 2003 Mombasa 5Sofort werden wir von Einheimischen umringt und jeder bietet seine Hilfe beim Einkauf an. Zum ersten mal sehe ich hier Zigaretten ausländischer Marken. Die kenianischen Zigaretten sind zwar auch nicht die schlechtesten aber Malboro sind schon besser ( Made in Malaysia). Rund um die Markthalle wird alles angeboten was noch etwas Geld bringen kann. Alte Schuhe, gebrauchte Uhren und Taschen stehen neben Obst und Gemüse. In der Halle sollte man sehr auf seine Sachen aufpassen. Es ist sehr eng und laut und durch die vielen Stände kann man schnell abgelenkt werden.Kenia 2003 Mombasa 8

Weiter fahren wir mit dem Bus zum Wahrzeichen Mombasas und anschließend zur Besichtigung der Altstadt. Diese Fähre verbindet Mombasa mit der Südküste Kenias und ist das Nadelöhr für die Besichtigung der dortigen Ausflugsziele.

Wir machen einen schönen Rundgang durch die Altstadt Mombasas und sehen dabei auch der Verladung einer Kabeltrommel zuKenia 2003 Mombasa 8. Die abenteuerliche Verladeart „Made in Kenia“ ist deshalb bewundernswert weil die Trommel durch Muskelkraft auf das Schiff transportiert wird. Durch den Blickwinkel des Fotos sieht man welchen Höhenunterschied die Kenianer überwunden haben. Die gesamte Trommel wird nur durch ein Seil gehalten. Sollte es reißen werden sicher 2 Schiffe gleichzeitig versenkt.Kenia 2003 Mombasa 14

Die Besichtigung des Fort Jesus sollte man sich nicht entgehen lassen. Die 400 Jahre alte Anlage der Portugiesen wird jetzt langsam restauriert und es gibt die Möglichkeit innerhalb der Mauern ein festliches Abendessen einzunehmen – mit Rahmenprogramm zu festlichen Preisen. Beindruckend ist die Sicht welche man in viele Richtungen hat. Der Wind weht angenehm und macht die Hitze erträglich.

Am Abend haben Krieger der Massai ihren großen Auftritt im Hotel. Im Gegensatz zu einer Gruppe der letzten Woche machen diese einen originellen Eindruck. Auch am Strand sind manchmal Massaikrieger anzutreffen, aber die Kenianer vor Ort nennen die zugereisten nur verächtlich Plastikmasai.
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