Heute unternehmen wir mit der „Maggie May“ eine Fahrt an das vorgelagerte Riff. Es ist Ebbe und das Boot liegt einige hundert Meter vom Strand entfernt in tieferem Wasser. 2003.03.06 - 09_13_32 Der Fußmarsch geht durch knietiefes Wasser und am Boden wechselt sich Sand mit Korallengestein ab. Die Bootsführer machen uns immer wieder auf scharfkantige Stellen aufmerksam. Unsere Plastiksandalen werden durch das warme Wasser so weich das der Verschluss nicht mehr hält. Also geht es ohne Schuhe weiter.

Die Schnorchelausrüstung wird vorbereitet und es gibt eine kurze Einweisung bevor das Schiff ablegt. Auf dem Dach kann man es sich bequem machen aber wir bleiben lieber im Schatten sitzen. Wir sehen an einigen Stellen schon Boote vor Anker liegen und bald haben auch wir unser Ziel erreicht. Es wird noch einmal durchgezählt und schon sind alle im Wasser – fast alle! Kenia 2003 Unterwasser 5Die Fische sind hier doch etwas zahlreicher und größer als es einige Frauen erwartet haben und so bleiben sie an Deck. Mit meiner Unterwassereinwegkamera gelingen doch einige gute Fotos. Die großen Fische halten sich jetzt unter dem Boot auf doch hier fehlt das Licht etwas. Die Bootsführer füttern die Fische zusätzlich noch an so das es im Wasser nur so von Fischen wimmelt. Kenia 2003 Unterwasser 7Die Zeit vergeht sehr schnell und wir wollen weiter um auf einem anderen Riff einen Spaziergang zu unternehmen. Ohne Schuhe sucht man sich den Weg besonders gut aus. Seeigel und Seesterne sind hier häufig zu sehen und in zahlreichen Wasserlöchern schwimmen kleine Fische.

Für diesen Fußmarsch muss die Besatzung extra Gebühren entrichten. Am Ausgang unseres Hotels ist der Stammplatz der Wächter des Kenya Wildlife Service . Jedes Boot muss hier entsprechend der Personenzahl Gebühren bezahlen und bekommt Nachweise und Quittungen. 5,-Dollar pro Person sind ein stolzer Preis. Natürlich gibt es auch Kontrollen an den Schnorchelplätzen vor Ort im Ozean. Wir sehen das Schiff der Wächter aber werden nicht kontrolliert. Die Sonne steigt höher und wir sind froh wieder im Schatten auf dem Boot zu sitzen. Morgen ist Ruhetag und dann beginnt die Safari in die Masai Mara.
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