Teleferico

Teleferico - Puerto Plata

Monte Isabel de Torres – Blick über Puerto Plata

Einen Ausflug zum Monte Isabel de Torres hatten wir uns fest vorgenommen. Die einzige Seilbahn der Karibik führt auf den fast 800 m hohen Berg. Dank einiger Apps auf dem iPhone wissen wir, dass die Seilbahn nicht jeden Tag fährt. Sie verkehrt nur von Donnerstag bis Montag in der Zeit von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

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Wir bestellen uns an der Lobby ein Taxi und nach wenigen Minuten sind wir auch schon unterwegs. Der Preis für das Taxi beträgt je Strecke zehn US-Dollar. Die Taxipreise stehen an einer Tafel im Hotel und schützen vor unliebsamen Überraschungen.

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Nach etwa 20 Minuten sind wir an der Talstation der Seilbahn angekommen. Unser Taxifahrer möchte gern auf uns warten, will aber uns nur eine Stunde Zeit geben. Wir wissen nicht, was es oben alles gibt und einigen uns auf 2 Stunden. Noch während der Diskussion im Auto mischt sich schon ein Einheimischer in das Gespräch ein. Die Fahrpreise haben sich gegenüber unseren Informationen aus Reisführern eheblich verändert. Erst hatte ich die Vermutung, dass wir für unseren Begleiter mit bezahlen, aber dann steht auf den Zetteln 350 RD$. Auf dem Weg zur Bahn begrüßt uns dann eine kleine Musikkapelle und möchte natürlich bezahlt werden. Auch der Begleiter möchte unser Führer sein, was wir jedoch dankend ablehnen. Ob es einen festen Fahrplan gibt oder nach Bedarf gefahren wird, wissen wir nicht. Außer uns warten nur noch 2 Personen auf den Einstieg. Die obere Bahn ist voll und wir dürfen auch einsteigen. Der erste Teil der Fahrt verläuft ohne nennenswerten Höhengewinn und erst nach der Säule geht es steil hinauf. Der Blick über die Stadt wird immer besser. Da wir fasst allein in der Seilbahn sind, kann ich ungestört filmen und fotografieren. Lieder sind die Scheiben der Bahn nicht besonders sauber.

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Oben angekommen, ist man von der Sicht überwältigt. Auf einer sehr großen Übersichtstafel befindet sich eine Karte auf der Wege und Sehenswürdigkeiten abgebildet sind. In unmittelbarer Umgebung der Bergstation steht eine große Christusfigur mit ausgebreiteten Armen. Im Sockel der Figur gibt es mehrere Souvenirläden, deren Verkäufer nervig um Kundschaft werben.

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Monte Isabel de Torres – Natur pur

Man muss sich den Wegeplan schon etwas einprägen, denn er ist der Einzige hier oben. Unterwegs findet man nur noch Wegweiser. An einigen markanten Stellen wurden Pavillons gebaut, welche auf Aussichtspunkte hinweisen. So hat man die Möglichkeit von hier oben in alle Himmelsrichtungen zu sehen. Teilweise lässt man der Natur freien Lauf und an anderen Stellen findet man künstliche Anpflanzungen. Die ausgehandelten 2 Stunden Aufenthalt erweisen sich als viel zu kurz. Wenn wir gewusst hätten, was es hier oben alles zu sehen gibt, müsste unser Taxifahrer mindestens die doppelte Zeit warten. Es muss aber auch die Möglichkeit geben, mit dem Auto hier hochzufahren. Eine gut ausgebaute Straße windet sich durch das Gelände.
Es gibt sogar ein Restaurant, welches auch geöffnet war. Wir müssen aber mit der nächsten Bahn wieder nach unten fahren, denn die 2 Stunden sind schon lange um. Die Bahn ist schon wesentlich voller, aber noch lange nicht so wie die, welche uns bei der Abfahrt entgegenkommen ist. Der Taxifahrer hat auf uns gewartet und bietet uns gleich noch eine Stadtrundfahrt an. Das wollen wir aber eventuell an einem anderen Tag machen und lassen uns zum Hotel zurückbringen. Alles in allem ein sehr lohnenswert Ausflug nicht nur für Naturliebhaber.
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